• Stephanie

Energiespartipps für den Sommer

Aktualisiert: Juli 3



Falls Du deine Sommerferien daheim verbringst, können wir dir helfen, Strom und Geld zu sparen. So kannst Du mit unseren Tipps vielleicht ein bisschen was zurücklegen :-)

1. Ventilatoren statt Klimageräte Stickige, heiße Wohnungen sind nicht wirklich der Ort, in dem man gemütliche Tage und entspannte Nächte verbringen möchte. Deshalb ist die Anschaffung eines mobilen Klimageräts häufig die erste Wahl. Allerdings ist dies eine kostspielige Entscheidung: Es ist teuer in der Anschaffung und teuer im Verbrauch. Hohe Betriebskosten sind die Folge – Klimageräte sind echte Stromfresser. In großen Räumen können sie meistens ohnehin nicht das gewünschte Ergebnis liefern.

Ventilatoren sind hier die viel bessere Wahl. Sie können die Luft angenehm kühlen, sind viel kostengünstiger in der Anschaffung und lassen deine Stromrechnung nicht in die Höhe schnellen.


2. Niedrige Temperaturen in der Küche Das Bier für den Grillabend oder gekühltes Obst für Zwischendurch – der Kühlschrank ist im Sommer unverzichtbar. Unterstütze deinen Kühlschrank, in dem Du für niedrige Temperaturen in der Küche sorgst. Denn bei jedem Öffnen des Kühlschranks dringt warme Umgebungsluft ein, die heruntergekühlt werden muss. Ist die Umgebungsluft kühler, wird weniger Energie benötigt. Daher gilt auch im Sommer: Je voller der Kühlschrank, desto weniger Energie verbraucht er. Außerdem sollten Lebensmittel nicht zu warm werden, wenn sie für kurze Zeit aus dem Kühlschrank genommen werden.

Dein Kühlschrank sollte außerdem möglichst weit entfernt von Herd/Ofen stehen. Wenn nämlich der Kühlschrank Wärmequellen ausgesetzt ist, verbraucht er besonders im Sommer mehr Strom als nötig, weil mehr Energie benötigt wird, um gegen die Wärme zu arbeiten.

3. Schick deine Gerfriertruhe in die Ferien

Falls Du nur ein paar Tiefkühlpizzen in der Tiefkühltruhe aufbewahrst, wären die vielleicht besser im Eisfach deines Kühlschranks aufgehoben, und Du kannst deine Tiefkühltruhe abschalten. Somit kannst Du im Handumdrehen Energie sparen, denn vereiste Geräte verbrauchen mehr Strom. Aber bitte achte darauf, dass Du die Türen öffnest, damit sich keine unangenehmen Gerüche bilden.

4. Heizung ausschalten oder in den Sommerbetrieb gehen Der Sommer ist zum Glück meistens so warm, dass Du keine Heizung brauchst und daher bleiben die Heizkörper kalt. Aber auch kalte Heizkörper können Energie verbrauchen. Die mit Strom betriebene Heizungspumpe wartet in vielen Gebäuden den ganzen Sommer lang auf Ihren Einsatz und verbraucht Energie. Schalten Sie Ihre Heizung daher über den Sommer aus oder wechseln Sie in den Sommerbetrieb, wenn Ihre Heizung diese Funktion hat.

5. Räume abdunkeln Wenn Du deine Wohnung möglichst lange kühl halten möchtest, wäre es gut, wenn Du tagsüber die Räume abdunkelst. Mithilfe von Gardinen oder Rollläden gelingt das besonders einfach. Wenn Du einen Balkon oder eine Terrasse hast, kannst Du die Markise nutzen – außenliegender Sonnenschutz ist besonders effektiv, weil die Sonne gar nicht erst auf die Fensterscheiben trifft. Kühle Räume sind vor allem in der Homeoffice-Zeit von Vorteil. Elektrogeräte verbrauchen mehr Strom, wenn sie mehr Energie zum Kühlen verwenden müssen. Eine kühle Umgebungsluft sorgt also auch für einen geringeren Stromverbrauch.

6. Nachts und früh am Morgen lüften An heißen Sommertagen ist es nicht ratsam, den ganzen Tag mit gekippten Fenstern zu lüften. Besser ist es nachts und in den frühen Morgenstunden mit weit geöffneten Fenstern zu lüften. Sobald die Sonne die Luft stark erwärmt, sollten die Fenster geschlossen gehalten und der Raum abgedunkelt werden. Um tagsüber frische Luft in die Wohnung zu lassen, öffne alle Fenster und Türen gleichzeitig für wenige Minuten. Beim Stoßlüften entsteht ein Durchzug, der viel frische Luft in die Wohnung bringt, ohne dass sich die Räume zu sehr aufheizen. Mithilfe dieser einfachen Tricks kannst Du Dir auch die Anschaffungs- und Betriebskosten für ein mobiles Kühlgerät sparen.

7. Kalt oder lauwarm duschen Um Energie zu sparen und frisch in den Tag zu starten, ist eine kalte oder lauwarme Dusche genau das Richtige. Muss das Wasser nicht erwärmt werden, wird Energie gespart. Aber Achtung: Zu kalt solltest Du nicht duschen, da sonst der Körper sehr viel Energie aufwenden muss, um wieder warm zu werden. Eine lauwarme Dusche ist an besonders heißen Tagen optimal.

8. Sommerpause für den Trockner Besonders im Sommer ist es eine gute Idee, den Trockner ruhen zu lassen. Bei warmen Temperaturen trocknet die Wäsche auf dem Balkon oder sogar in der Wohnung in kurzer Zeit – wenn ausreichend gelüftet wird. Eine Wäscheleine lässt sich sogar auf den kleinsten Balkonen spannen. Ein weiterer Vorteil, wenn Du den Trockner ausgeschaltet lässt: Die Raumluft bleibt viel kühler! Läuft der Trockner, heizt sich fast immer die Luft auf, was im Sommer sehr unangenehm sein kann.


9. Tür zu? Stecker raus? Solltest Du dich spontan für einen Kurztrip entscheiden, dann nimm alle Elektrogeräte vom Netz. Ob Kühlschrank, Waschmaschine, Kaffeemaschine, Fernseher, Stereoanlage oder Spielekonsole - alle Geräte verbrauchen Energie, wenn sie auf Standby sind. Ziehe also nicht nur die Tür hinter Dir zu, sondern auch die Stecker der Elektrogeräte!




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