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IPCC: „Einige Auswirkungen des Klimawandels sind jetzt irreversibel“

Der neue IPCC-Bericht hat gezeigt, dass viele Auswirkungen des Klimawandels mittlerweile nicht mehr aufzuhalten sind. Zum Glück ist aber nicht alle Hoffnung verloren. Allerdings könnten die extremen Überschwemmungen, die früher einmal in hundert Jahren auftraten, jetzt jährlich auftreten. Außerdem gehen die Forscher davon aus, dass das arktische Meereis, die Gletscher und die Eisschilde durch das Auftauen des Permafrosts verloren gehen. Und es ist unerlässlich, dass das wir KEINE Kohlenstoff-Emissionen mehr erzeugen, um die globale Erwärmung auf einem bestimmten Niveau zu halten


Auch wenn es immer noch Zweifler und Skeptiker gibt: Viele Klimaveränderungen aufgrund vergangener und zukünftiger Treibhausgasemissionen (THG) sind für die nächsten Jahrtausende irreversibel – besonders die Meere sind betroffen. Das ist nur eines der verheerenden Ergebnisse des neuen Berichts des Weltklimarats (IPCC). Allerdings gibt es Hoffnung! Denn der Bericht zeigt, dass eine starke Reduzierung der globalen CO2-Emissionen den Klimawandel insgesamt begrenzen würde. So könnte mit einer raschen Verbesserung der Luftqualität und einer Stabilisierung der globalen Temperaturen zwischen 20 und 30 Jahren gerechnet werden. Der IPCC hat die notwendigen Schritte zur Eindämmung des Klimawandels dargelegt und darauf hingewiesen, dass es unmöglich sein wird, zu verhindern, dass die globale Erwärmung in den kommenden Jahrzehnten die Marke von 1,5 °C überschreitet, wenn diese nicht ergriffen werden.


Was macht der Klimawandel?

  • Der Klimawandel intensiviert den Wasserkreislauf, was zu vermehrten Niederschlägen und Überschwemmungen sowie zu intensiver Dürre in anderen Regionen der Erde führt.

  • Die Niederschlagsmuster werden beeinflusst – es wird erwartet, dass die Niederschläge in großen Höhen zunehmen und in vielen Teilen der Subtropen abnehmen.

  • Die Küstenerosion nimmt aufgrund des anhaltenden Anstiegs des Meeresspiegels seit Beginn des 21. Jahrhunderts rapide zu. Extreme Meeresspiegelereignisse, die früher einmal in hundert Jahren auftraten, könnten jetzt jährlich auftreten.

  • Das arktische Meereis, Gletscher und Eisschilde werden durch das Auftauen des Permafrosts verloren gehen.

  • Ozeanversauerung, Erwärmung und reduzierter Sauerstoffgehalt werden alle mit menschlichen Handlungen in Verbindung gebracht und zerstören natürliche Ökosysteme.


Menschliche Aktivität hat die Temperaturen seit 1890 um 1,1 ° C erhöht

In dem Bericht heißt es, dass menschliche Aktivitäten für die rund 1.1°C Erderwärmung verantwortlich sind. IPCC Working Group I Co-Chair Valérie Masson-Delmotte: "Wir haben jetzt ein viel klareres Bild des vergangenen, gegenwärtigen und zukünftigen Klimas, das wesentlich ist, um zu verstehen, wohin wir gehen, was getan werden kann und wie wir uns vorbereiten können.“ Wir haben also noch die Möglichkeit, den zukünftigen Verlauf des Klimas und die Gesundheit des Planeten zu bestimmen.


Was kann getan werden?

Um die globale Erwärmung auf einem bestimmten Niveau zu halten, ist das Erreichen von Zero-Kohlenstoff-Emissionen unerlässlich. Neben den Kohlenstoffemissionen müssen auch die Methanemissionen stark zurückgehen. Sie führen zu einer Aerosolverschmutzung, die sich auf die Wärmemenge auswirkt, die in die Atmosphäre ein- und austritt, und somit die Wolkenbildung beeinträchtigt. Der Abbau menschlicher Kohlenstoffemissionen könnte in den kommenden Jahrzehnten zu einer Umkehr der Ozeanversauerung und einer Stabilisierung der Temperaturen führen. Wenn Zero Emissions erreicht wird, dann könnte die Häufigkeit von extremen Meeresspiegelereignissen, Überschwemmungen und extrem hohen Temperaturen in Teilen der Erde begrenzt werden. „Der Klimawandel wirkt sich bereits in vielerlei Hinsicht auf jede Region der Erde aus. Die Veränderungen, die wir erfahren, werden mit zusätzlicher Erwärmung zunehmen. Die Stabilisierung des Klimas erfordert eine starke, schnelle und nachhaltige Reduzierung der Treibhausgasemissionen und das Erreichen von Zero-Kohlenstoff-Emissionen. Die Begrenzung anderer Treibhausgase und Luftschadstoffe, insbesondere Methan, könnte sowohl für die Gesundheit als auch für das Klima von Vorteil sein“, sagte der Co-Vorsitzende der IPCC-Arbeitsgruppe I, Panmao Zhai.






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