• Stephanie

Umweltfreundliches Büro? Wir hätten da ein paar Ideen

Aktualisiert: Juli 3

Habt ihr Lust, euer Büro umweltfreundlicher zu machen? Wir haben die Tipps dazu! Mit Teamwork kann man wirklich was erreichen.



Kennt ihr diese Macht, die uns dazu führt, Lichter anzulassen, sich warm die Hände viel zu lange zu waschen oder mal eben halbe Romane auszudrucken? Ja genau, es ist die Macht der Gewohnheit. Sie zu überwinden und umweltbewusster zu handeln, ist eigentlich nicht schwer. Wir müssen uns nur eine neue, bessere Macht der Gewohnheit angewöhnen. Deshalb ist eine Checkliste keine schlechte Idee, um das zu realisieren. Und hier ist unsere Checkliste für mehr Umweltschutz im Büro. Gerne zum Nachmachen.


1. Aufs Fahrrad steigen Wer nicht weit weg von seiner Arbeit wohnt, kann zur Arbeit radeln. Das ist 100% CO2-frei und in Städten mit hohem Verkehrsaufkommen sogar noch schneller.

Denn wer steht schon gerne im Stau?


2. Statt Einweggeschirr lieber Mehrwegbox nehmen

Aus den Styropor- und Alucontainern, die in manchen Büros mittags fürs Take-away-Essen anfallen, könntest Du ganze Bürokomplexe nachbauen. Mehrwegboxen sind eine der effektivsten Maßnahmen den mittaglichen Müllberg auf null zu reduzieren. Und das Essen schmeckt auch viel besser, denn Du hast weder einen Pappe- noch einen Alu-Beigeschmack. Es kann gut sein, dass man einen misstrauischen Blick vom Pommesbudenbesitzer bekommt, wenn man ihn bittet, die Fritten in die Box zu tun. Aber da müssen wir durch. Take-away Müll sollte stets vermieden werden. Und das Gute: Es ist so einfach!


3. Mülleimer kennzeichnen Müll trennen ist nicht schwer und sehr nützlich. Dennoch schaffen es immer wieder ein paar Kollegen, dass Essensreste im Papierkorb landen oder das Plastik im Biomüll. Warum? Das weiß keiner so genau. Vielleicht ist man manchmal einfach zu gestresst. Oder man achtet einfach nicht drauf. Dagegen helfen Mülleimer, die die gleichen Farben haben wie die Tonnen zu Hause: blau für Papier, braun für bio, gelb für Verpackungen. Da landet der Müll da, wo er hingehört - in den korrekten Eimer!


4. Nur wichtige Informationen ausdrucken Ihr habt bestimmt schon den Email Footer "Think before you print" gesehen. Dennoch wird in Büros ne ganze Menge ausgedruckt. Mancher sagt, er könne so besser lesen und eventuelle Fehler besser erkennen, andere sind einfach das Ausdrucken so sehr gewöhnt, dass es für sie selbstverständlich ist. Aber man sollte sich bewusst sein, dass man die durch den Papierverbrauch entstehenden CO2-Emissionen pro Mitarbeiter:in um 10 % senken kann, wenn man auf das Ausdrucken verzichtet.


5. Bio und fair einkaufen Auch fürs Büro lohnt es sich, auf nachhaltige und Fair-Trade Produkte zu setzen. Für jedes konventionelle Produkt gibt es gute, ökologische Alternativen. Ob Spülmaschinentabs oder Putzmittel, Bürobedarf, Kaffee oder Snacks: Ihr könnt durch eure Kaufentscheidung ein Zeichen setzen. 6. Gebrauchte Laptops nutzen Wusstet ihr, dass wir für circa 1,7 Millionen Tonnen Elektroschrott pro Jahr in Deutschland verantwortlich sind? Das ist ziemlich irre. Deshalb ist es notwendig, dass wir so wenig Elektromüll wie möglich produzieren. Der umweltfreundlichste Laptop oder Computer ist daher immer noch der, den man so lange nutzt, bis er wirklich seinen Geist aufgibt. Denn die Produktion von neuen Geräten verursacht viel CO2, verbraucht viel Energie, Wasser und auch seltene Metalle. Laut Umweltbundesamt entstehen rund 55 % der Treibhausgasemissionen, die ein Computer in seinem Lebenszyklus verursacht, bei der Produktion. Deshalb ist die Nutzung von second-hand Laptops eine nachhaltige Alternative.

7. Kalt die Hände waschen Nicht erst seit Corona wissen wir, wie wichtig Hände waschen ist, aber es muss nicht immer warm sein. Mit Seife killt kaltes Wasser Bakterien genauso wie warmes, aber es spart richtig viel Energie. Es gibt Berechnungen, die aufzeigen, dass 60 Millionen Euro Heizkosten im Jahr gespart werden könnten, wenn sich alle Angestellten in Deutschland konsequent kalt die Hände waschen würden. Mal ehrlich: Das wäre doch machbar. 8. Einen Smart Meter installieren Schon Privathaushalte können ihre Stromkosten nach Einbau eines Smart Meters um 10 bis 15 % senken. Das gleiche gilt für Büros. Denn ein Smart Meter visualisiert den Stromverbrauch sekundengenau. So erkennt man, wo der Strom eigentlich hinfließt: nämlich viel zu oft dorthin, wo du ihn nicht brauchst. Zum Beispiel nachts für den Standby-Betrieb. 9. Zeitschaltuhren für die Stromversorgung nutzen Strom braucht nachts höchstens derjenige, der die gegen die Deadline ankämpft. Ansonsten kann sich jeder den Stromverbrauch, den Geräte im Standby ziehen, wirklich schenken. Zeitschaltuhren kappen ab einer vorgegebenen Uhrzeit den Saft. So kann jedes Büro seinen Stromverbrauch senken - manchmal bis zu 10%


10. Zu Ökostrom wechseln

Das Wechseln zu Ökostrom ist eine einfache, aber nachhaltige Alternative.

Wir bei Fulminant Energie bieten Dir seit einiger Zeit auch Ökostrom und Ökogas an. Und ein Wechsel ist kinderleicht. Falls Du Fragen hast, kontaktiere unser Team unter der Gratishotline 0800 5593800 - sie werden dir bei all Deinen Fragen gerne weiterhelfen.

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