• Stephanie

Wetter und Klima - wo liegt der Unterschied?

Aktualisiert: Juli 18



Es gibt ne ganze Reihe von Leuten, die den Unterschied zwischen Klima und Wetter nicht kennen oder gar nicht wissen, dass es einen gibt. Aber der Unterschied ist beachtlich: Er liegt nämlich im Betrachtungszeitraum. Und genau deshalb kann das Wetter nie einen direkten Aufschluss über das Klima der vergangenen Jahre geben. Und Schlußfolgerungen zum Klimawandel sind daher komplett unseriös.

Denn auch wenn sich das Klima erwärmt, kann das Wetter richtig mies sein. Und das sehen wir ja im Moment leider sehr genau.

Aber was ist der Unterschied zwischen Klima und Wetter? Zunächst schauen wir uns mal das Wetter an. Die Frage nach dem Wetter lässt sich mit einem Blick aus dem Fenster beantworten. Und schon weißt Du, wie das Wetter ist. Du kannst das Wetter empfinden, denn Du weißt, ob es warm oder kalt, nass oder trocken etc, ist. Anders gesagt: Wetter ist das, was Du siehst, wenn Du nach draußen schaust. Die Meteorologen definieren das Wetter als ein Zustand der Atmosphäre zu einem bestimmten Zeitpunkt, an einem bestimmten Ort. Ob du dich dabei in Bergisch Gladbach, Dubai oder New York befindest, spielt keine Rolle.

Beim Klima verhält sich das anders. Wenn Du Dich jetzt fragst, wie das durchschnittliche Wetter bei Dir zu Hause in den letzten10 Jahren war, dann findest Du nicht so einfach eine Antwort darauf. Oder erinnerst du Dich wirklich an die exakte Lufttemperatur, den Luftdruck, die Luftfeuchtigkeit oder die Regenmenge der letzten 10 Jahre?

Insofern ist Klima etwas was messbar ist, was objektiv ist.

Unter Klima versteht man die Gesamtheit aller Wetterereignisse, die über einen längeren Zeitraum (Jahre oder Jahrzehnte) in einem größeren Gebiet stattfinden. Der übliche Wetterverlauf während eines Jahres gibt also das Klima wider. Es ist also ein statistisch ermittelter Zustand der Erdatmosphäre. Dafür werden alle möglichen Wetterparameter angeschaut, gemessen und aus ihnen wird dann ein Mittelwert gebildet – und das was da rauskommt, das ist das Klima.

Dazu werden Wetterdaten aus einem Betrachtungszeitraum von mindestens 30 Jahren herangezogen. Der Bezugszeitraum für die Beschreibung des Klimas ist also relativ lang. Deshalb kannst Du von deiner täglichen Wetterempfindung auch kein Rückschluss aufs Klima ziehen. Warum ist es wichtig, den Unterschied zwischen Wetter und Klima zu kennen? Wenn es wochenlang heftig regnet, dann ist das erstmal nur ein Wetterereignis und steht für sich. Werden aber alle Wetterereignisse zusammengenommen, angeschaut und ausgewertet, dann können Aussagen über das Klima getroffen werden. Genau das machen Klimaforscher:innen. Manche schauen sich sogar noch viel längere Zeiträume an - nämlich einen Zeitraum von mehreren 1.000 Jahren. Bei der Paläoklimatologie, so nennt man diese Diziplin, besteht die Aufgabe darin, anhand von Messungen, Analysen sowie Datenreihen aus sogenannten Klimaarchiven, die klimatischen Verhältnisse der erdgeschichtlichen Vergangenheit in Form einer Klimageschichte zu rekonstruieren und die Mechanismen von Klimawandel-Ereignissen in den verschiedenen Erdzeitaltern beziehungsweise historischen Epochen zu entschlüsseln.

Bei dieser Art der Betrachtung hat sich gezeigt, dass das Klima der vergangenen 10.000 Jahre ziemlich gleichgeblieben ist. Aber: In den vergangenen 100 Jahren – was historisch betrachtet, ein sehr kurzer Zeitraum ist – hat sich das Klima extrem verändert. Viel stärker, als in 1.000 Jahren zuvor. Besonders stark kann man die Veränderung des Klimas in den Daten von nationalen und internationalen Wetterdiensten ablesen. Der deutsche Wetterdienst verzeichnet zum Besipiel seit 2015 die die wärmsten Jahre seit Beginn der regelmäßigen Wetteraufzeichnungen im 19. Jahrhundert.

Einige Fakten des Klimawandels

1. Die Welt wird wärmer


2. Es kommt vermehrt zu Umweltkatastrophen


3. Das Wetter wird zerstörischer


4. Pflanzen und Tiere werden erheblich geschädigt


5. Bestimmte Regionen werden unbewohnbar


Es kommt auf uns alle an, den Klimawandel in den Griff zu kriegen, damit auch die nächsten Generationen auf diesem Planeten halbwegs gut leben können.

Die einfachste Art, sich klimaneutral zu verhalten ist auf Ökostrom oder -Gas umzusteigen. Wir helfen Dir gerne dabei. Mit diesem einfachen Schritt kannst du für eine bessere Welt sorgen. Denn je mehr Menschen Oköstrom beziehen, desto weniger Kohlekraftwerke brauchen wir. Wir freuen uns auf dich! Unter der Gratishotline 0800 5593800 beantworten wir gerne alle deine Fragen.

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